Fräsmaschine MPM

Kompakt. Variabel. Effizient.
Einfache Reprofilierung von Schienen und Weichen auf Kurzstrecken und engstem Raum.

Die kleine und flexible Multi Purpose Milling-Maschine (MPM) wurde für die Korrektur schwerer Schienen- und Weichenfehler an Hotspots, im Nahverkehr und insbesondere in Tunneln entwickelt. Dank ihrer kompakten Maße und ihres geringen Gewichts ist sie einfach zu transportieren und mit nahezu allen Lichtraumprofilen kompatibel. Dabei beweist die MPM mit einer Abtragsleistung von bis zu 2 mm pro Bearbeitungsvorgang höchste Effizienz. Sie ist sowohl für den Einsatz auf Platten- und Schottergleisen als auch auf Vignio- oder Rillenschienen ausgelegt und variabel auf alle gängigen Spurweiten einstellbar.

Entdecken Sie auch unsere anderen Produkte für die Instandhaltung von Schienen und Weichen

Top-Features

Highlights

MPM Frästechnik

Bei der Multi Purpose Milling-Maschine kommt das Gegenlauf-Fräsverfahren zum Einsatz, bei dem sich das Fräsrad entgegen der Fahrtrichtung dreht. Das hat gleich mehrere Vorteile: Die Maschine arbeitet effizienter, weil so mehr Kraft zum Fräsen übertragen wird, wodurch sie trotz ihres geringen Gewichts bis zu 2 mm Materialabtrag pro Überfahrt schafft. Gleichzeitig entstehen weniger Vibration und ein deutlich besseres Fräsbild. Auch trägt die Gummibereifung der Antriebsräder zu mehr Fräsleistung bei. Im All-Wheel-Drive-Modus wird die Antriebskraft gleichmäßig auf alle vier Räder verteilt, die so mehr Vortrieb ohne Schlupf liefern.

Sauberstes Verfahren: Kein Staub, kein Funkenflug

Wie ihre „große Schwester“, die HPM, arbeitet die Multi Purpose Milling-Maschine sauber, sicher und umweltfreundlich. Es kommt kein Wasser zum Einsatz und sie erzeugt weder Funkenflug noch Schleifstaub. Abgetragene Späne werden auch hier während des Fräsvorgangs vollständig abgesaugt und im Spänebunker zur Entsorgung gesammelt, sodass keine Reinigungsarbeiten – zum Beispiel im Tunnel – nötig sind.

Kompakte Maße und geringes Gewicht

Mit nur 5,8 m Länge und rund 2,2 m Breite und Höhe passt die MPM in nahezu alle Lichtraumprofile – sie kann zum Beispiel auch in der Londoner Tube eingesetzt werden. Ihre kompakten Maße und ihr Gewicht von gerade einmal 16 t – etwa die Hälfte des Gewichts anderer Fräsmaschinen – machen sie sehr transportabel. Sie passt in einen Standard-Container (TEU-kompatibel) und kann gezogen, auf einem Flachwagen oder per LKW zum Einsatzort gebracht werden. Dort ist sie innerhalb von Minuten eingegleist und einsatzbereit. Optional kann die MPM auch mit einer Hebevorrichtung ausgestattet werden, für noch einfacheres Be- und Entladen.

Effizient und präzise

Die MPM reprofiliert die Schiene oder Weiche exakt, nahe dem Neuzustand. Die Besonderheit dieser Maschine: Der Neigungswinkel der Fräsräder kann durch eine verstellbare Fräsachsaufhängung variabel angepasst werden. Dadurch können auch Schienen mit Neigung bearbeitet werden, ohne dass dafür das Werkzeug ausgetauscht werden muss.

Ihre Leistung ist trotz ihres geringen Gewichts beeindruckend: Mit bis zu 2 mm Abtrag pro Überfahrt ist sie zur Bearbeitung selbst schwerer Schienenfehler geeignet, es bleibt eine nur sehr geringe Rauheit und Restwelligkeit, in Einklang mit der Norm der DB Ril 824-8310. Um auch ein optisch perfektes Bearbeitungsergebnis zu erzielen, kann optional ein Schleifaggregat als Finishing-Modul installiert werden.

Flexible Bedienung und Steuerung

Der überdachte Bedienerstand befindet sich am Heck des Fahrzeugs. Er ist ausgestattet mit zwei 15-Zoll-Touch-Monitoren und einem Bedienpanel sowie zwei Kameramonitoren. Besonders praktisch: Der Bediener kann bei Bedarf die MPM per Wireless-Panel fernsteuern. Er hat so auf die wichtigsten Funktionen Zugriff, während er gleichzeitig das Gleis im Blick hat.

Fakten

  • Verstellbare Spurweite: 1.000–1.668 mm
  • Fräsraddurchmesser: 360 mm
  • Max. Materialabtrag pro Überfahrt: 2 mm
  • Arbeitsgeschwindigkeit: ca. 180 m/h, max. 270 m/h
  • Feuergefahr: keine
  • Tunneltauglichkeit (Staub, Funken, Abgas): ja
  • Werkzeugwechsel: manuell
  • Vorbereitung/Ausbau von Gleisschaltmitteln: nicht nötig

Ansprechpartner