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Pulsar

KI-getriebene Überwachung von Güterwagen zur Optimierung Ihrer Prozesse und InfrastrukturverwaltungProblembeschreibung

Infrastrukturbetreiber, Hafen- und Terminalbetreiber sowie Industrieunternehmen stehen vor der Herausforderung, jederzeit einen verlässlichen Überblick darüber zu haben, was auf ihrer Infrastruktur tatsächlich passiert. Häufig ist unklar, welche Züge sich aktuell auf welchem Abschnitt befinden, ob Zuglängen und Geschwindigkeiten eingehalten werden oder in welchem Umfang die Strecke mit schadhaften Wagen befahren wird. Diese fehlende Transparenz erschwert eine sichere, effiziente und regelkonforme Betriebsführung.  

In Häfen, Terminals und Industrien fehlt eine durchgängige Transparenz über alle einfahrenden Züge und deren Wagen. Die Eingangsbehandlung erfolgt häufig manuell, ist zeitaufwendig und fehleranfällig. Insbesondere die eindeutige Zuordnung von Güterwagen sowie die Kenntnis der tatsächlichen Wagenreihung sind oft nur eingeschränkt oder verspätet verfügbar. Das führt zu erhöhten Rangieraufwänden, verlängerten Prozesszeiten und somit auch zu höheren Kosten. 

Auch fehlende Informationen über den Zustand des Wagens führen zu Prozesseinschränkungen. Ohne eine Erfassung des Wagenzustands besteht bei der Be- und Entladung das Risiko, beschädigte Wagen erneut zu beladen, was zu vermeidbaren Zusatzkosten und Verzögerungen führt. Darüber hinaus wird die effiziente Zusammenstellung neuer Zugverbände erschwert, wenn Informationen über den technischen Zustand der Wagen nicht transparent vorliegen. Zudem lässt sich die Haftbarhaltung schwer zuordnen.  

Dank der erhöhten Datentransparenz durch den Pulsar lassen sich Prozesse beschleunigen, schadhafte Wagen frühzeitig aussortieren und unberechtigte Haftungsansprüche abwehren. 

Lösung

Der Pulsar ist eine innovatives KI-getriebenes Wayside Monitoring System basierend auf diversen Sensortechnologien. Ausgestattet mit hochauflösenden Kameras, leistungsstarken Mikrofonen und einem RFID-Reader lässt er sich durch sein kompaktes Gehäuse einfach neben der Infrastruktur installieren. Die erfassten Daten werden über ein Portal oder per Schnittstelle zur Verfügung gestellt.  

Funktionsweise

UIC-Wagennummererkennung

Die Erkennung der UIC-Wagennummer, unterstützt die Identifizierung und Zuordnung des jeweiligen Wagens und erleichtert somit Abstellzeitenverwaltung.

Wagenreihung

Die genaue Wagenreihenfolge des Zuges, vereinfacht Abfertigungsprozesse durch den Abgleich mit der Wagenliste.

Gefahrgut

Die Erkennung der Gefahrentafel liefert Informationen darüber, ob sich Gefahrgut auf dem Wagen befindet. Zusätzlich zur erfassten Gefahrnummer bzw. UN-Nummer werden auch Angaben zum jeweiligen Stoff sowie zur damit verbundenen Gefährdung bereitgestellt.

Außenansichten

Hochauflösende Wagenbilder unterstützen bei der Überprüfung von äußeren Schäden, für die weitere Abwicklung der Wagen.

Bremssohle

Die Information der Bremssohlendicke in Millimetern, ergänzt durch Bilder der Bremsen, macht den aktuellen Zustand der Bremsen transparent. So lässt sich schnell erkennen, ob eine Instandhaltung erforderlich ist. Gleichzeitig schafft die Datengrundlage die Voraussetzung für eine prädiktive Instandhaltung.

Radsatzschaden

Informationen über den Verdacht eines möglichen Radsatzschadens (Flachstellen, Auftragungen oder Ausbröckelungen), unterstützten bei der Instandhaltung und geben Informationen, dass beschädigte Wagen auf der Infrastruktur unterwegs sind, die diese beschädigten können.

Wärmebild

Wärmebilddaten machen thermische Anomalien im Bereich des Rades sichtbar. So lassen sich überhitzte Achslager und festgefressene Bremsen erkennen.

Hardware

Durch die Nutzung von 200 Bildern pro Sekunde erfasst der Pulsar vorbeifahrende Güterwagen, deren Daten anschließend mithilfe von Computer Vision und KI-Verfahren analysiert werden. Neben wichtigen Prozessdaten wie UIC-Wagennummern, Wagenreihungen, Außenansichten, werden auch Zustandsdaten wie Bremssohlen, Radsatzschäden, Gefahrgut und Graffiti erfasst. 

Die Pulsare können innerhalb von ein bis zwei Tagen aufgebaut werden, ohne dass Genehmigungsaufwände entstehen oder Installationen im oder über dem Gleis erforderlich sind. Sie werden bis zu einer Entfernung von maximal 8 m neben der Strecke platziert und können Züge bei voller Geschwindigkeit von bis zu 200 km/h erfassen. 

Für den technischen Betrieb ist lediglich ein herkömmlicher Netzanschluss erforderlich. Die Datenübertragung in die Cloud erfolgt üblicherweise über LTE- oder 5G-Verbindungen. 

  • Schneller Aufbau
    Innerhalb 1-2 Tagen aufgebaut.
  • Einfache Installation
    Zum Betrieb wird lediglich ein üblicher Stromanschluss benötigt.
  • Keine Genehmigungsaufwand
    Kein Eingriff im und über dem Gleis nötig.
  • Datenübertragung
    Daten können per Internetanschluss, LTE oder 5G übertragen werden.

Nach Anwendungsfall in verschiedenen Modellen und mit jeweiliger Add ons erhältlich.   

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