Soziales

Ob sichere Arbeitsplätze, vielfältige Teams oder soziales Engagement: Bei Vossloh stehen die Menschen im Mittelpunkt. Vossloh fördert eine Unternehmenskultur, die auf Vertrauen, Respekt, Teilhabe und Verlässlichkeit basiert – innerhalb der eigenen Organisation und darüber hinaus.

Menschen bei Vossloh

Zufriedene und motivierte Mitarbeitende sind einer der Schlüssel zum anhaltenden Erfolg des Unternehmens. Die Menschen bei Vossloh leben und verkörpern gemeinsame Werte: Leidenschaft, Spitzenleistung, unternehmerisches Handeln, Vertrauen und Respekt sowie Nachhaltigkeit.

Die Führungsgesellschaften der Geschäftsbereiche sind tief in der Industriegeschichte ihrer jeweiligen Länder verwurzelt. Regionale Verbundenheit und enge Zusammenarbeit in überschaubaren Strukturen gehen Hand in Hand mit den Vorteilen eines kapitalmarktorientierten Konzerns. Bei Vossloh verbinden wir das Beste aus beiden Welten.

Die Menschen bei Vossloh teilen die Vision, durch ihren Beitrag zu grüner Mobilität die Welt zu verbessern. Unsere Mitarbeitenden machen den entscheidenden Unterschied im Wettbewerb: Sie sind die Quelle jeder Innovation. Innovation wiederum schafft einen erheblichen Mehrwert für die Kunden und damit auch für Vossloh. Im Idealfall geht sie über das aktuelle Angebot von Vossloh, aber auch über das der Wettbewerber hinaus. Der Innovationsprozess stellt sicher, dass Ressourcen zielgerichtet, wertschöpfend und kundenorientiert eingesetzt werden.

Dass Vossloh sich für grüne Mobilität einsetzt und insgesamt große Fortschritte in Sachen Nachhaltigkeit macht, kann für die Motivation der Mitarbeitenden und die Gewinnung neuer Talente kaum hoch genug eingeschätzt werden. Die Zufriedenheit ihrer Beschäftigten erheben die Gesellschaften des Vossloh Konzerns jährlich durch Befragungen zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten. Aus den Ergebnissen lassen sich Maßnahmen ableiten, die zu einer Weiterentwicklung der Mitarbeitendenzufriedenheit beitragen. Im Jahr 2025 erfolgte erstmalig eine globale Mitarbeitendenumfrage. Daran hatten weltweit 78 % der Gesamtbelegschaft teilgenommen. Das Gesamtergebnis zeigt, dass das Mitarbeiterengagement von Vossloh im Durchschnitt über der Benchmark der branchenübergreifenden Industrie liegt.

Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz

Neben der Fürsorgepflicht hat Arbeitssicherheit bei Vossloh oberste Priorität und gilt für alle Mitarbeitenden und Personen auf dem Firmengelände. Dabei wird berücksichtigt, dass Mitarbeitende in Verwaltungsfunktionen anderen Risiken ausgesetzt sind als Mitarbeitende in operativen Funktionen, in der Produktion oder im Gleis. Während Büroangestellte eher psychischen Belastungen ausgesetzt sind, sind Produktions- und Außendienstmitarbeitende eher physischen Risiken wie Verletzungen oder berufsbedingten Erkrankungen ausgesetzt. Vossloh hat ein fundiertes Verständnis dieser Risiken entwickelt und stützt sich dabei auf zwei Prozesse, mit denen Maßnahmen zur Beseitigung oder Minderung tatsächlicher oder potenzieller negativer Auswirkungen auf die eigene Belegschaft ermittelt werden. Der erste Prozess ist die Arbeitsschutz-Risikobewertung, deren Ziel es ist, Gefahren am Arbeitsplatz systematisch zu identifizieren, die damit verbundenen Risiken zu bewerten und zu klassifizieren und Maßnahmen zu ergreifen, um Gefahren idealerweise zu beseitigen und, wenn dies nicht möglich ist, Schäden zu begrenzen. Der zweite Prozess, der den ersten ergänzt, ist die Ad-hoc-Meldung von unsicheren Zuständen über die unternehmenseigene Anwendung SAFE+.

Die Unternehmensrichtlinie zum Arbeits- und Gesundheitsschutz legt die Selbstverpflichtung von Vossloh zur kontinuierlichen Verbesserung in diesem Bereich, das betriebliche Null-Unfall-Ziel sowie die Leitprinzipien und weitere verbindliche Anforderungen fest. Die konzernweite Nachhaltigkeitsinitiative im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zielt darauf ab, die Häufigkeit und Schwere von Arbeitsunfällen mit verletzungsbedingtem Arbeitsausfall nachhaltig zu senken. Im Jahr 2025 wurde die Zieldefinition angepasst. Während zuvor eine prozentuale jährliche Reduktion der Häufigkeit und Schwere von Arbeitsunfällen angestrebt wurde, erfolgt die Zielableitung seit 2025 auf Basis eines gleitenden Referenzwerts, der sich aus der durchschnittlichen tatsächlichen Leistung der letzten zwei Jahre und neun Monate ergibt. Die Anpassung erfolgte im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Vergütungssystems des Vorstands. Das Ziel ist Bestandteil der variablen Vergütung des Vorstands und dient einer realistischeren sowie leistungsbezogenen Steuerung der Zielerreichung. Relevante Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung sind die international gebräuchlichen Kennzahlen Lost Time Accidents (LTA, Unfälle mit verletzungsbedingtem Arbeitsausfall), Lost Time Accidents Frequency Rate (LTAFR, Häufigkeit der Unfälle mit verletzungsbedingtem Arbeitsausfall) und Lost Time Accidents Severity Rate (LTASR, Schwere der Unfälle mit verletzungsbedingtem Arbeitsausfall).

Ende 2025 lag der Anteil der operativen Gesellschaften mit einer Zertifizierung nach der international anerkannten Norm ISO 45001 (Arbeitsschutzmanagement) bei 65 %. Diese Einheiten beschäftigten 82 % der Vossloh Mitarbeitenden.

Vielfalt und Chancengleichheit

Vossloh sieht eine vielfältige Belegschaft als eine der wichtigsten Säulen einer nachhaltigen Unternehmenskultur. Der Reichtum an Erfahrungen und Kompetenzen, der sich aus unterschiedlichen Kulturen, Altersgruppen, Geschlechtern und Hintergründen ergibt, ermöglicht es dem Unternehmen, seine Produkte und Arbeitsprozesse zu optimieren.

Vossloh fördert Mitarbeitende unabhängig von Geschlecht, Alter, ethnischer Zugehörigkeit, Hautfarbe, Religion, Weltanschauung, sexueller Orientierung oder Behinderung. Kulturelle, ethnische oder nationale Herkunft sowie politische und philosophische Überzeugungen haben keinen Einfluss auf Entscheidungen. Diese Verhaltensgrundsätze und der Umgang mit Fällen von Diskriminierung, Belästigung und Beleidigung sind im Code of Conduct festgelegt sowie in der Diversity-, Gleichstellungs- und Inklusionsrichtlinie verankert.

Wertorientierte Führungskultur

Unter dem Leitbild „One Vossloh“ hat das Unternehmen drei Managementprinzipien festgelegt: Wir schaffen Werte für Vossloh, wir forcieren kontinuierliche Verbesserung und wir sind nah an den Menschen. Diese wertebasierten Leitlinien gelten nicht nur für das Management, sondern für alle Mitarbeitenden von Vossloh. Anhand definierter Indikatoren lässt sich transparent überprüfen, ob Entscheidungen im Einklang mit diesen Managementprinzipien stehen. Neben dem zweimal jährlich stattfindenden People Review Process (PRP) sowie dem Talent- und Nachfolgeprozess ist auch die einmal im Jahr stattfindende Leaders‘ Lounge ein wichtiger Bestandteil, um die Unternehmenswerte in der Praxis zu verankern. Mit diesen Bestandteilen des Vossloh Leadership-Excellence- Programms treibt das Unternehmen den kulturellen Wandel voran und investiert in die Belegschaft, um sie für die Zukunft zu stärken. Dies bietet allen Führungskräften und Mitarbeitenden eine klare Orientierung. Darüber hinaus wird sichergestellt, dass alle Beteiligten umfassend geschult werden, um eine hohe Kompetenz und Effizienz in der Umsetzung zu gewährleisten.

Work-Life-Balance

Das Unternehmen strebt eine gesunde Work-Life-Balance an, d. h. die Möglichkeit, Beruf und Familie oder private Interessen erfolgreich miteinander zu vereinbaren. Zu diesem Zweck verfolgt Vossloh eine lebensphasenorientierte Personalpolitik.

Die deutschen Vossloh Gesellschaften sind beispielsweise nach dem Audit „Beruf und Familie“ zertifiziert. Um eine gute Work-Life-Balance zu gewährleisten, haben die Mitarbeitenden an fast allen Standorten die Möglichkeit, familienbedingte Auszeiten (z. B. Elternzeit und Sonderurlaubstage) zu nehmen. Im Jahr 2025 waren 97,9 % der Belegschaft berechtigt, eine familienbedingte Freistellung zu beantragen. Es nahmen 7,4 % dieses Recht in Anspruch, davon 5,5 % Männer und 1,9 % Frauen.

Die französischen Unternehmen des Vossloh Konzerns haben einen Sozialpakt zur Förderung einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben geschlossen, der Vergünstigungen für Eltern und Mitarbeitende vorsieht, die Angehörige zu Hause pflegen.

Aus- und Weiterbildung, Talentförderung

Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen erschließen einerseits Wachstumspotenziale für das Unternehmen und bieten andererseits den Mitarbeitenden Möglichkeiten zur persönlichen Weiterentwicklung. Die Schulungen erhöhen das Qualifikationsniveau innerhalb des Konzerns. Die Kompetenzentwicklung bildet Führungskräfte aus, die bereits mit dem Unternehmen vertraut sind. Diese Förderung bietet auch die Möglichkeit, die Bindung der Mitarbeitenden an das Unternehmen zu stärken.

Das Angebot an Entwicklungsmaßnahmen für die Beschäftigten, einschließlich E-Learning, ist vielfältig. Das Unternehmen fördert auch gezielt die Bindung von Talenten durch attraktive Arbeitsplätze und Arbeitsbedingungen. Unter anderem erhalten Nachwuchskräfte die Möglichkeit, abteilungsübergreifend, international, projektbezogen und digital zu arbeiten. Im Rahmen der Jahresgespräche werden individuelle Entwicklungsmaßnahmen auf der Grundlage der Unternehmensbedürfnisse vereinbart. Die Personalabteilungen überwachen und bewerten die Umsetzung dieser Maßnahmen eng, um sicherzustellen, dass sie auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Mitarbeitenden zugeschnitten sind.

Auszeichnungen für die Personalarbeit

Im Geschäftsjahr 2025 erhielt Vossloh in Deutschland und in Frankreich die Rezertifizierung sowie in Polen erstmalig die Zertifizierung des Top Employers Institute. Die Zertifizierung zeigt das Engagement als eine Organisation für eine bessere Arbeitswelt. In Deutschland wurde Vossloh Fastening Systems in Werdohl 2025 zum sechsten Mal in Folge als „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird an Unternehmen vergeben, die jungen Menschen eine praxisnahe, verlässliche und hochwertige Ausbildung bieten. Darüber hinaus wurde die Arbeitgebermarke „Bitte Einsteigen“ von Vossloh Fastening Systems mit dem #GermanBrandAward 2025 ausgezeichnet.