- Umsatzprognose auf 1,0 Mrd.€ bis 1,05 Mrd.€ präzisiert (zuvor: 0,95 Mrd.€ bis 1,05 Mrd.€)
- EBIT-Marge zwischen 7,0% und 7,5% erwartet (zuvor: 6% bis 8%)
- Positiver Ausblick infolge kontinuierlicher Effizienzsteigerung und weniger stark ansteigender Beschaffungskosten
Der Vorstand der Vossloh AG („Vossloh“) konkretisiert nach einer umfassenden Neubewertung von Chancen und Risiken im weiteren Jahresverlauf seine zuletzt kommunizierte Prognose für das Geschäftsjahr 2022 (siehe dazu die Ad-hoc-Mitteilung vom 12. Mai 2022).
Aus heutiger Sicht rechnet der Vorstand mit einem Umsatz zwischen 1,0 Mrd.€ und 1,05 Mrd.€, während die zuletzt kommunizierte Erwartung in einem Korridor zwischen 0,95 Mrd.€ und 1,05 Mrd.€ lag. Mit Blick auf die Profitabilität rechnet Vossloh im Gesamtjahr nun mit einer EBITDA-Marge zwischen 12,0 % und 12,5 % beziehungsweise einer EBIT-Marge zwischen 7,0 % und 7,5 %. Zuletzt wurde eine EBITDA-Marge zwischen 11,5 % und 13,5 % und eine EBIT-Marge zwischen 6,0 % und 8,0 % prognostiziert. Die gegenüber dem bisherigen Prognosekorridor konkretisierte Ergebniserwartung geht insbesondere auf eine geringere Gesamtbelastung aus steigenden Material- und Energiekosten sowie niedrigere andere inflationsbedingte Kostensteigerungen zurück.
„Die Stärke von Unternehmen und die Nachhaltigkeit von Geschäftsmodellen zeigen sich am besten unter schwierigen Rahmenbedingungen. In einer Zeit, die geprägt ist von massiv gestörten Lieferketten, enormen Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite sowie einem hohen Maße an weltpolitischer Unsicherheit erweist sich Vossloh als hochgradig krisenfest. 2022 werden wir zum ersten Mal in der Firmengeschichte im Bereich der Bahninfrastruktur mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaften bei einer Profitabilität, die nahezu das Niveau des Vorjahres erreicht - und dies, obwohl wir insbesondere steigende Material- und Energiekosten nur zum Teil beziehungsweise erst zeitversetzt an unsere Kunden weiterreichen können. Ermöglicht wird das nicht zuletzt durch unsere weltweite Aufstellung, die technologische Führerschaft in nahezu allen Bereichen unseres Geschäfts, unser differenzierendes Systemverständnis für den Fahrweg Schiene, unsere Innovationskraft sowie permanente Effizienzsteigerungen. Als führender Anbieter von infrastrukturseitigen Lösungen für schienengebundene und damit grüne Mobilität adressieren wir einige der drängendsten Herausforderungen unserer Zeit. Auf dieser Basis wird Vossloh auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten profitabel wachsen und seine Marktposition weiter ausbauen“, sagt Oliver Schuster, Vorstandsvorsitzender der Vossloh AG.
Der positive Ausblick auf das Gesamtjahr wird unter anderem gestützt durch die starke Geschäftsentwicklung im dritten Quartal 2022. Auf Basis vorläufiger Zahlen hat Vossloh im Einzelquartal einen Umsatz von 279,8 Mio.€ (Vorjahr: 235,8 Mio.€) und ein EBITDA von 39,0 Mio.€ (Vorjahr: 32,4 Mio.€) beziehungsweise ein EBIT von 26,1 Mio.€ (Vorjahr: 19,8 Mio.€) erzielt. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 13,9 % (Vorjahr: 13,7 %) beziehungsweise einer EBIT-Marge von 9,3 % (Vorjahr: 8,4 %).
Die vollständigen Zahlen zu den ersten neun Monaten 2022 werden mit der Zwischenmitteilung am 27. Oktober 2022 veröffentlicht.
