- Erfolgreiches Geschäftsjahr 2024 und volle Auftragsbücher
- Dividende wird auf 1,10 € je Aktie erhöht
- Wechsel im Aufsichtsrat: Frank Markus Weber folgt auf Ulrich M. Harnacke
- Aktionäre stimmen sämtlichen Beschlussvorschlägen mit großer Mehrheit zu
Die Vossloh AG sieht sich angesichts voller Auftragsbücher bestens aufgestellt für die kommenden Jahre. Auf der Hauptversammlung des Unternehmens am Mittwoch in Düsseldorf präsentierte der Vorstandsvorsitzende, Oliver Schuster, die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahrs. 2024 lag der Umsatz mit 1,21 Mrd.€ erneut auf dem hohen Niveau des Vorjahres. Das EBIT überstieg erstmals seit mehr als zehn Jahren die Marke von 100 Mio.€ und betrug 105,2 Mio.€, die EBIT-Marge kletterte auf 8,7 Prozent. Der Auftragseingang stieg um 12,1 Prozent und erreichte das Rekordniveau von 1,36 Mrd.€. Das Jahr schloss mit einem Auftragsbestand von 836 Mio.€. Die positive Entwicklung setzte sich seitdem fort. Am Ende des ersten Quartals 2025 betrug der Auftragsbestand 926 Mio.€, ein Allzeithoch.
„Das ist eine großartige Basis für die zukünftige Entwicklung von Vossloh“, sagte Schuster. Weltweit werde intensiv in den Verkehrsträger Bahn investiert, darin liege eine enorme Chance für Vossloh. „Jetzt brauchen Netzbetreiber starke Partner an ihrer Seite, die sie mit internationaler Erfahrung, umfassendem Systemverständnis und viel Innovationskraft bei der Realisierung der Verkehrswende unterstützen.“
„Vossloh ist hervorragend aufgestellt“, sagte auch Finanzvorstand Dr. Thomas Triska bei der detaillierten Präsentation der Ergebnisse. „Der Start in das Geschäftsjahr 2025 verlief insgesamt planmäßig. Beim EBIT und der EBIT-Marge sind wir sogar etwas besser als geplant unterwegs. Wir blicken aus gutem Grund mit viel Optimismus in die Zukunft.“
Dividenden-Erhöhung und Wechsel im Aufsichtsrat
Auf der Hauptversammlung waren 68,72 Prozent des Grundkapitals vertreten. Die Aktionäre stimmten allen vorgeschlagenen Tagesordnungspunkten mit deutlicher Mehrheit zu und erteilten Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung.
Zu den Beschlüssen gehört eine Erhöhung der Dividende auf 1,10 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,05 Euro). Das entspricht einer Ausschüttungssumme von 23,1 Millionen Euro.
Frank Markus Weber, Finanzvorstand der Knorr-Bremse AG, wurde in den Aufsichtsrat gewählt. Er löst Ulrich M. Harnacke ab, der dem Aufsichtsrat seit 2015 angehörte.
Schuster: Besondere Chancen in Deutschland
Oliver Schuster sprach mit Blick auf die neue Bundesregierung den erheblichen Investitionsbedarf bei der Deutschen Bahn als „eine von vielen großen Herausforderungen“ an. Es sei eine besondere Chance, dass mit dem Sondervermögen für Infrastruktur in den kommenden zwölf Jahren bis zu 500 Milliarden Euro zusätzlich zum Haushalt bereitgestellt werden sollen. Ein beträchtlicher Teil davon könnte der Bahn zugutekommen. „Wir bei Vossloh stehen bereit, bei den dringend benötigten Arbeiten im deutschen Schienennetz tatkräftig mit anzupacken und die Bahn zukunftsfähig zu machen.“
