Corporate News | 2/11/2026

Neues Leben für Güterbahnstrecke in Australien

Vossloh liefert Betonschwellen für Verbindung von Maroona nach Portland

Vossloh rüstet eine wirtschaftlich wichtige Bahnlinie in Australien mit Betonschwellen aus. Die rund 170 Kilometer lange Strecke verbindet Maroona mit dem Hafen von Portland und hat große Bedeutung für den Export von Getreide und anderen Gütern aus dem Bundesstaat Victoria. Die Modernisierung soll die Strecke zuverlässiger, sicherer und effizienter machen. 

Auf der Strecke gelten heute Einschränkungen für Gewicht und Geschwindigkeit der Züge. Die zulässige Achslast beträgt 19 Tonnen statt der üblichen 23 Tonnen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 40 statt 80 Stundenkilometern.  

Die Australian Rail Track Corporation (ARTC) will die Strecke nun ertüchtigen und die abgenutzten Holzschwellen durch langlebigere aus Beton ersetzen. Vossloh hat den Großauftrag zur Herstellung und Lieferung der 250.000 Betonschwellen erhalten. Die Produktion beginnt im Februar und soll bis zum August 2027 abgeschlossen sein.  

„Die Modernisierung der Bahnstrecke von Maroona nach Portland wird die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Strecke im Westen Victorias erheblich verbessern und den Bahnbetreibern und Spediteuren erhebliche Effizienz- und Produktivitätsvorteile bringen“, sagt Heather Parry, Direktorin für Infrastrukturprojekte bei ARTC. „Nach Fertigstellung wird die Strecke für schwerere und schnellere Züge geeignet sein, was die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs erhöht und die Abhängigkeit der Region vom Straßengüterverkehr verringert.“ 

Vossloh wird 220.000 Schwellen aus dem Werk im australischen Wagga Wagga und 30.000 aus dem Werk in Geelong liefern.  

„Wir freuen uns, zu diesem wichtigen Projekt beitragen zu können“, sagt Oliver Schuster, CEO der Vossloh AG. „Die hohe Qualität und Langlebigkeit unserer Schwellen wird diese wirtschaftlich bedeutsame Strecke deutlich leistungsfähiger und sicherer machen.“ 

Die Modernisierung der Strecke wird von der australischen Regierung mit 150 Millionen Australischen Dollar gefördert, umgerechnet rund 90 Millionen Euro.