40 Prozent weniger CO2-Emissionen in der Herstellung
Vossloh beliefert die norwegische Bahn in den kommenden Jahren mit Betonschwellen und trägt damit zu einer Reduzierung von Treibhausgasen bei. Durch den Einsatz von Zement, der mit CO₂-Abscheidung hergestellt wird, sinken die Emissionen in der Produktion um mehr als 40 Prozent gegenüber den bisher verwendeten Schwellen.
Der Rahmenvertrag, den der norwegische Bahninfrastrukturbetreiber Bane NOR mit Sateba Norway, einem Tochterunternehmen von Vossloh, geschlossen hat, läuft bis zu acht Jahre und umfasst die Lieferung von bis zu drei Millionen Schwellen. Der Auftragswert für die vereinbarten ersten beiden Jahre beträgt rund 50 Millionen Euro. Neben Qualität und Preis haben Umweltaspekte eine wichtige Rolle bei der Auftragsvergabe gespielt.
„Das ist ein großer und wichtiger Vertrag für Bane NOR“, sagt Agnete Johnsgaard-Lewis, Geschäftsführerin von Bane NOR. „Betonschwellen sind nicht nur ein unverzichtbares Produkt für uns, sondern wir freuen uns auch besonders, dass Sateba die Treibhausgasemissionen in der Produktion senken kann.“
Vossloh hat den europäischen Betonschwellenhersteller Sateba zum 1. Oktober 2025 übernommen.
„Der Vertrag mit Bane NOR zeigt, wie gut unsere Unternehmen zusammenpassen“, sagt Oliver Schuster, CEO der Vossloh AG. „Wir stehen für höchste Qualität und Nachhaltigkeit und freuen uns, die norwegische Bahn bei der Erreichung ihrer ehrgeizigen Klimaziele unterstützen zu können.“
Zur Herstellung der Schwellen wird Zement von Heidelberg Materials verwendet, bei dem eine neue Technologie zur Kohlenstoffabscheidung in der Produktion zum Einsatz kommt. Dadurch können mehr als 40 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu früheren Verfahren eingespart werden. Produziert werden die Schwellen im Sateba-Werk im norwegischen Hønefoss.