•     Letzte Aktualisierung 22.12.2011
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Historie

2010
Am 5. Februar 2010 erfolgte das Closing des Kaufvertrags über die entsprechenden Gesellschaften des neuen Geschäftsfelds Rail Services, das mit Wirkung vom 01. Januar 2010 konsolidiert wird. Im März 2010 übernahm die Vossloh AG das Segment Gleisoberbau der SaarGummi Deutschland GmbH und stärkte damit das Geschäftsfeld Fastening Systems.

Im April erhielt Vossloh Locomotives in Kiel von den Verkehrsbetrieben Peine-Salzgitter (VPS) einen Auftrag über 18 Diesellokomotiven vom Typ G 6. Die G 6 ist die derzeit modernste Vossloh-Rangierlokomotive und das erste Modell der neuen modularen Lokfamilie.

Im August hat Vossloh den Zuschlag für zwei Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 115 Mio.€ im Zuge des Neubaus des libyschen Bahnnetzes erhalten. Im Auftrag des Generalunternehmers China Civil Engineering Construction Corporation rüstet Vossloh rund 1.300 Kilometer der geplanten Bahnstrecken in Libyen mit Schienenbefestigungssystemen und Weichen aus. Aufgrund der politischen Unruhen wurden die Lieferungen im Februar 2011 unterbrochen.

Ebenfalls im August konnte Vossloh mit Trafikverket, der schwedischen Infrastrukturbehörde, einen Rahmenvertrag über die Lieferung von neuartigen Weichenantrieben mit einem Gesamtauftragswert von rund 100 Mio.€ in den nächsten 15 Jahren abschließen. Außerdem erhielt das Geschäftsfeld Fastening Systems über das chinesische Eisenbahnministerium den Zuschlag für einen Großauftrag im Bereich der Hochgeschwindigkeits-Schienenbefestigungssysteme für den größten Teil der Strecke Lanzhou-Urumqi im Nordwesten Chinas.

Im Oktober des Jahres 2010 trat Vossloh mit einem ersten Auftrag zur Lieferung von Schienenbefestigungen in den russischen Markt für Bahninfrastruktur ein. Zudem wurde ein Gemeinschaftsunternehmen in China gegründet und mit dem Bau einer Fertigungsstätte für Weichen begonnen. Dort werden ab 2012 bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigt sein.


2009
Der im Jahre 2008 begonnene Aktienrückkauf wird am 20. März 2009 abgeschlossen. Die Vossloh AG hält von insgesamt 14.795.870 Stückaktien jetzt 1.476.230 eigene Aktien. Dies entspricht 9,98 % des Grundkapitals.

Der Aufsichtsrat der Vossloh AG bestellt Vorstandsmitglied Dr.-Ing. Norbert Schiedeck in seiner Sitzung am 21.04.2009 für weitere fünf Jahre bis März 2015. Dr.-Ing. Norbert Schiedeck ist seit 2007 Mitglied des Vorstands der Vossloh AG. Er zeichnet für die Bereiche Technik, Vertrieb und Personal verantwortlich.

Vossloh Fastening Systems (China) Co. Ltd. erhält im Juni über das chinesische Eisenbahnministerium den Zuschlag für einen Großauftrag im Bereich der Hochgeschwindigkeits-Schienenbefestigungssysteme. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von rund 170 Mio. Euro. Vossloh wird den größten Teil der Strecke Peking – Shanghai ausrüsten.

Dr. Hans Vossloh, Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats der Vossloh AG, verstirbt im September im Alter von 90 Jahren. Er war der letzte noch lebende Enkelsohn des Firmengründers Eduard Vossloh. Nach mehr als 40 Jahren operativer Verantwortung war Dr. Hans Vossloh derjenige, der den Wandel vom erfolgreichen Familienunternehmen zur Kapitalgesellschaft vorantrieb. 1986 wechselte er von der Geschäftsführung der Vossloh-Werke in Werdohl als Vorsitzender in den Aufsichtsrat und stellte die Weichen für den Börsengang 1990. Seit 1994 war Dr. Hans Vossloh Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats. Aus seiner christlichen Überzeugung heraus engagierte sich der Verstorbene weit über die Tagesarbeit hinaus für das Wohl der Belegschaft und seiner Stadt.

Neues Geschäftsfeld „Rail Services“ durch Unternehmenserwerb: Am 14. Dezember 2009 schließt Vossloh einen Kaufvertrag über im Bereich Schienendienstleistungen tätige Gesellschaften der Stahlberg-Roensch-Gruppe, Seevetal bei Hamburg, sowie die LOG Logistikgesellschaft Gleisbau mbH und die ISB Instandhaltungssysteme Bahn GmbH der Contrack-Gruppe, Hannover. Der Zukauf umfasst sieben deutsche Standorte, die sich vor allem auf komplexe Lösungen für die Logistik und das Verschweißen sowie die präventive Pflege von Schienen spezialisiert haben.

Im Jahr 2009 hatte Vossloh bereits drei kleinere Akquisitionen getätigt: Im April 2009 erwarb das Unternehmen die APS Electronic AG mit Sitz in der Schweiz, um das Komponenten- und Servicegeschäft des Geschäftsfelds Electrical Systems auszubauen. Im Juli 2009 ergänzte Vossloh das Geschäftsfeld Switch Systems mit dem Weichen- und Fahrleitungskomponentengeschäft von Nuova Sima Sud mit Sitz in Italien. Im Oktober 2009 folgte der mehrheitliche Erwerb des in Texas ansässigen Signaltechnik-Herstellers Global Rail Systems, Inc., der die USA-Aktivitäten des Geschäftsfelds Switch Systems stärkt. Der jährliche Umsatz aller drei Unternehmen liegt jeweils im einstelligen Millionenbereich.


2008
Nach der Akquisition des dänischen Weichenherstellers Sportek im Januar erwirbt Vossloh im Februar den niederländischen Weichenbauer Kloos Oving B.V. mit Sitz in Alblasserdam bei Rotterdam.

Die von der Hauptversammlung gewählten Vertreter der Anteilseigner – Dr. Jürgen Blume, Dr.-Ing. Wilfried Kaiser, Dr. Christoph Kirsch und Peter Langenbach – und die erneut delegierten Arbeitnehmervertreter Wolfgang Klein und Michael Ulrich wählen im Mai wiederum Herrn Dr.-Ing. Wilfried Kaiser zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats.

Im September schließt der Vossloh Konzern den Verkauf des Geschäftsfelds Vossloh Infrastructure Services (VIS) an die Eurovia S.A., ein Unternehmen der VINCI-Gruppe, mit wirtschaftlicher Rückwirkung zum 1. Januar 2008 ab. Das Gleisbaugeschäft war im Jahr 2002 im Zuge des Erwerbs der Cogifer-Gruppe zum Vossloh-Konzern gekommen.

Der Aufsichtsrat der Vossloh AG bestellt Mitte Oktober Vorstandssprecher Werner Andree für weitere fünf Jahre bis August 2014. Herr Andree ist seit 2001 Vorstandsmitglied der Vossloh AG. Im August 2007 wurde er zum Sprecher des Vorstands ernannt.

Die Vossloh AG beginnt im Oktober 2008, bis zu 1.479.582 Aktien der Gesellschaft, das entspricht bis zu zehn Prozent des Grundkapitals, über die Börse zurückzukaufen.


2007
Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung des Vossloh-Konzerns wird der Geschäftsbereich Information Technologies (VIT) im Februar an die Funkwerk AG veräußert.

Im März kauft die Vossloh AG den Weichenhersteller Pohl Corp., Reading, Pennsylvania und steigt damit in den nordamerikanischen Markt für Eisenbahn-Infrastruktur ein. Wenige Wochen nach dem Kauf der Pohl Corp. erwirbt die Vossloh AG einen zweiten amerikanischen Weichenhersteller: die Firma Cleveland Track Material, Inc. mit Hauptsitz in Cleveland, Ohio.

Die vollständige Übernahme der französischen Européenne de Travaux Ferroviaires SA (ETF) schließt Vossloh Anfang August ab.

Am 9. August scheidet Dr. Gerhard Eschenröder aus dem Vorstand der Vossloh AG aus. Werner Andree, der seit dem 1. September 2001 die Funktion des Finanzvorstands der Vossloh AG innehat, wird Sprecher des Vorstands.

Im Herbst eröffnet Vossloh in Kunshan (China) vor den Toren von Shanghai eine Produktionsanlage für Schienenbefestigungssysteme.

Mit TKL Rail, der Nummer zwei im australischen Weichenmarkt, tätigt Vossloh den dritten Zukauf des Jahres 2007.


2006
Mit Wirkung zum 1. März hat der Aufsichtsrat der Vossloh AG Dr. Gerhard Eschenröder zum Mitglied des Vorstands bestellt und gleichzeitig zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt.


2005
Das Geschäftsfeld Services (Fahrzeuginstandhaltung) wird mit wirtschaftlicher Wirkung vom 1. Januar veräußert.

Vossloh Cogifer erwirbt gemeinsam mit Patil den Hersteller von Weichenstellvorrichtungen Dakshin Transtek Ltd., Bangalore.

Im Juli erfolgt die Akquisition des indischen Gießereiunternehmens Beekay Ltd. durch Vossloh Cogifer (60 Prozent) und deren spanischer Tochtergesellschaft Amurrio.

Zum 23. September legt Dr. Kajo Neukirchen sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats und als Aufsichtsratsvorsitzender nieder. Das Gremium wählt Dr.-Ing. Wilfried Kaiser zu seinem neuen Vorsitzenden.

Burkhard Schuchmann legt sein Amt als Mitglied des Vorstands der Vossloh AG und als Vorsitzender des Vorstands mit Wirkung zum 31. Dezember nieder.


2004
Vossloh gründet in der Türkei die Tochtergesellschaft Vossloh Rail Technologies Ltd.

Vossloh Cogifer SA verstärkt seine Aktivitäten in Skandinavien mit dem Kauf des schwedischen Weichenbauunternehmens Swedish Rail Systems AB.

Vossloh steigt mit dem Erwerb der Schienenbefestigungs-Aktivitäten der Delkor Pty Limited in den australischen Wachstumsmarkt ein.

Vossloh Cogifer verschafft sich mit dem Erwerb von 51 % an dem Weichenhersteller JS Industries Private Ltd., Hyderabad, ein wichtiges Standbein in Indien.

Vossloh schließt einen Vertrag zum Erwerb des Diesellokomotiven-Werks von Alstom in Valencia (Spanien) ab. Durch den Erwerb wird das Produktprogramm von Vossloh um dieselelektrische Lokomotiven erweitert. Damit festigt Vossloh seine führende Rolle als Hersteller von Diesellokomotiven in Europa. Der Erwerb wurde zum 1. April 2005 vollzogen.

Die 10 %ige Beteiligung an der Locomotion Capital Ltd. wird verkauft, gleichzeitig wird die Beteiligung an der Locomotion Service GmbH auf 100 % erhöht.


2003
Vossloh führt das neue Markenzeichen ein: dynamisch nach vorn gerichtet, gleichzeitig solide und konkret sichtbar. Das Grün steht weltweit für freie Fahrt, ein deutliches Signal für Dynamik, Zielorientierung und die Bereitschaft, den Verkehrsmarkt zu bewegen.

Vossloh Cogifer SA übernimmt 89 % des bislang staatlichen serbischen Weichenherstellers MIN Skretnice. Den restlichen Anteil hält die Belegschaft. Die Akquisition verstärkt die marktführende Position von Vossloh in Südost-Europa.


2002
Die Vossloh System-Technik GmbH erwirbt mit Wirkung vom 10. Januar 2002 die Aktivitäten des Geschäftsbereichs Passenger Information & Entertainment Systeme der Bombardier Transportation (Signal) Germany GmbH mit Sitz in Hennigsdorf.

Die Vossloh AG, Werdohl, verkauft am 16. Mai ihre Sparte Lichttechnik an die japanische Matsushita Electric Works, Ltd., Osaka, zur Neuausrichtung zum Verkehrstechnologie-Konzern.

Durch den Abschluss eines Vertrags zum Erwerb von 100 % der französischen Cogifer-Gruppe kann sich Vossloh zusätzlich als Systemanbieter und Dienstleister für die Schieneninfrastruktur positionieren, der in der Lage ist, Weichentechnologie nach allen weltweit geltenden Standards sowie Wartung und Instandhaltung von Bahnnetzen anzubieten.

Im Gegenzug trennt Vossloh sich von seinem rund 45 % hohen Anteil an der österreichischen VAE AG, den die voestalpine Bahnsysteme GmbH übernehmen wird.

Die Vossloh AG, Werdohl, schließt am 14. September einen Kaufvertrag über den Erwerb der Kiepe Elektrik-Gruppe, Düsseldorf, ab. Die Akquisition bietet Vossloh die Möglichkeit, das Produkt- und Leistungsspektrum in der Verkehrstechnologie gezielt zu erweitern.

Vossloh schließt am 23. September einen Vertrag zum Erwerb des polnischen Staatsbetriebs Skamo mit Sitz in Nowe Skalmierzyce ab. Das Unternehmen ist in Polen Marktführer für Schienenbefestigungen.


2001
Die Hegenscheidt MFD GmbH, Erkelenz, wird in ein gemeinsames Joint Ventures mit der Niles-Simmons Industrieanlagen GmbH, Chemnitz, eingebracht.

Mit der Übernahme der schwedischen NovoSignal AB (55 %), die mittlerweile unter Vossloh System-Technik Malmö AB firmiert, hat die VST eine kleine, aber feine Entwicklungsgesellschaft speziell für Leitsysteme sowie für elektronische Stellwerke für Nebenstrecken erworben.

Die Geschäftseinheit Weichensysteme erwirbt eine Mehrheitsbeteiligung an der Transwerk Perway Pty. Ltd. in Südafrika.


2000
Vossloh schließt eine Allianz mit der britischen Angel Trains Limited und gründet die Locomotion Capital Ltd. (10 % Beteiligung) mit Sitz in London und die Locomotion Service GmbH (90 % Beteiligung) mit Sitz in Kiel.

Im Dezember beziehen die Lüdenscheider Lichttechnik-Werke Gartenstraße und Am Wendelpfad die neue Fertigungsstätte Buckesfeld. Im Neubau sind nun alle Abteilungen unter einem Dach vereint.


1999
Vossloh erwirbt eine 80%ige Beteiligung an der Wustlich-Gruppe und erschließt sich den LED-Markt.

Die Systemtechnik wird durch die britische Comreco Rail Ltd., York, erweitert.


1998
Vossloh-Schwabe schließt Joint Ventures in Indien und Tunesien.

Die Vossloh AG übernimmt die SIEMENS Schienenfahrzeugtechnik in Kiel. Die Vossloh Schienenfahrzeugtechnik (VSFT) ist heute einer der führenden Anbieter dieselhydraulischer Lokomotiven.

Gemeinsam mit der VOEST-Alpine Stahl AG (VA Stahl) erwirbt Vossloh gut 90% der Aktien der österreichischen VAE, Weltmarktführer für Eisenbahnweichen.

Die Vossloh System-Technik GmbH übernimmt die MAN Systemelektronik in Karlsfeld und erweitert damit die Produktpalette um Fahrgastinformationssysteme.


1997
Am 22. Juli beschließt der Vorstand der Deutschen Börse AG, die Aktie der VOSSLOH AG in den MDAX aufzunehmen.

Die Dekosparte wird am 1. Oktober an das italienische Unternehmen Arquati S.p.A. verkauft.


1996
Aus der Konkursmasse der Deutschen System Technik GmbH kauft Vossloh die Bereiche Verkehr und Industrie und gründet die Vossloh System-Technik GmbH, Kiel.


1995
In Rumänien entsteht die Vertriebsgesellschaft Vossloh Tehnica Feroviara S.R.L. für Schienenbefestigungen.


1994/1995
Die Vossloh AG kauft mit der W. Hegenscheidt GmbH und der Hoesch Maschinenfabrik Deutschland GmbH zwei Unternehmen für die Produktion von Spezialmaschinen für die Radsatzbearbeitung von Schienenfahrzeugen.


1994
Am 28. Juni gibt Dr. Hans Vossloh den Vorsitz des Aufsichtsrates an Dr. Karl Josef Neukirchen ab und wird Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates. Burkhard Schuchmann wird Vorsitzender des Vorstandes der Vossloh AG.


1993
Vossloh-Schwabe beteiligt sich mit 70 % an der Elektrobau Oschatz GmbH.

In Thailand entsteht der Produktionsstandort Vossloh-Schwabe Thailand Ltd., Bangkok.


1992
Im sächsischen Delitzsch wird eine neue Fertigungsstätte für Schienenbefestigungen in Betrieb genommen.

Diethelm Bomnüter-Vossloh scheidet aus Altersgründen aus dem Vorstand aus.


1990
Am 2. März wird die Vossloh AG beim Amtsgericht in Altena eingetragen. Das Grundkapital von 25 Millionen DM wird eingeteilt in 500.000 Aktien.

Den Vorstand der AG bilden Diethelm Bomnüter-Vossloh und Burkhard Schuchmann.


Am 13. Juni 1990 werden die Aktien zum ersten Mal an der Düsseldorfer Börse notiert.


1989
Die Gesellschafterversammlung entscheidet am 1. Dezember, die Vossloh-Werke GmbH in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln.

Die Unternehmensgruppe wird durch die Ausgliederung des operativen Geschäftes aus der Aktiengesellschaft neu strukturiert. Die Aktiengesellschaft übernimmt die Funktion einer Finanz- und Managementholding als Obergesellschaft der drei Sparten Vossloh-Werke GmbH, Werdohl (Eisenbahnoberbau und Federringe), Vossloh-Schwabe GmbH, Urbach (Vorschaltgeräte, Lampenfassungen, Leuchtenbauteile), und Hansa Metallwarengesellschaft mbH Thiessen & Hager (Dekolinie und Sonnenschutzprodukte).


1987
Nach langen Verhandlungen erwirbt Vossloh die Schwabe GmbH, Urbach, mit ihren Beteiligungen in Frankreich und Spanien. Die von Schwabe produzierten Vorschaltgeräte ergänzen das Sortiment der Lichttechnik optimal. Die erste Vossloh-Niederlassung für die Leuchtenindustrie in den Vereinigten Staaten entsteht: die Vossloh Inc., Pittsburgh.

In Werdohl wird die BV Oberflächentechnik, an der Vossloh mit 50 % beteiligt ist, gegründet und die Fertigung aufgebaut.


1986
Das Werk Dillenburg wird geschlossen.

Am 1. März tritt Burkhard Schuchmann in die Geschäftsführung der Vossloh-Werke ein.

Bei zwei Großbränden im August und Oktober auf dem Werksgelände in Werdohl werden Gebäude und die Galvanik schwer beschädigt.

Dr. Hans Vossloh scheidet als Geschäftsführer aus dem Unternehmen aus und übernimmt den Vorsitz des Aufsichtsrates.


1985
In Großbritannien entsteht eine Vertriebsgesellschaft.


1982
In Singapur wird eine Vertriebsgesellschaft für den Bereich Lampenfassungen gegründet.


1981
Die Montagestätte für Lampenfassungen in Selm wird geschlossen.


1980
Wilhelm Bomnüter scheidet als Geschäftsführer der Vossloh-Werke GmbH aus. Sein Sohn Diethelm Bomnüter-Vossloh wird zum Geschäftsführer berufen.


1968
Die Bundesbahn baut die erste Versuchsstrecke mit den neuen Schienenbefestigungen.


1967
Prof. Hermann Meier entwickelt die Spannklemme zur Schienenbefestigung. Vossloh erhält die Lizenz zur Fertigung, im gleichen Jahr beginnt die Produktion.


1964-1966
In Lüdenscheid entsteht Am Wendelpfad ein neues Werk für Kunststoffverarbeitung.


1962
Am 24. August wird die erste ausländische Produktionsstätte Vossloh S.p.A., Sarsina, eröffnet.
Zu Beginn der 60er-Jahre sind bei den Vossloh-Werken 1.300 Mitarbeiter beschäftigt, weitere 500 arbeiten in angeschlossenen Unternehmen.


1961
Vossloh baut eine neue Fertigungsstätte für die Lichttechnik in Selm.


1960
Am 5. Februar stirbt Karl Vossloh.

Am 28. April stirbt Ernst Vossloh.


1958
Dr. Hans Vossloh wird Geschäftsführer der GmbH.


1956
Im Stammwerk in Werdohl wird nach den Entwürfen von Wilhelm Pütz ein neues Bürogebäude errichtet.


1954/1955
In Lüdenscheid entsteht an der Philippstraße ein Neubaukomplex mit 3.000 Quadratmetern Nutzfläche. Die Belegschaft wächst auf 500 Mitarbeiter.


1952
Am 7. Januar stirbt Wilhelm Vossloh.


1951
Eine schon 1924 angeregte Familiengemeinschaft GbR zur Vertretung der Interessen der verschiedenen Firmenanteilseigner entsteht.


1946
Die Militärregierung gibt ihr Einverständnis zur Wiederaufnahme der Produktion. Das Werk in Lüdenscheid nimmt als einziger Hersteller in Europa die Produktion von Fassungen für Leuchtstoffröhren auf.


1945
Büros und Lager im Werk Werdohl werden durch eine Bombe zerstört. Die Produktion kommt zum Erliegen. Die Niederlassungen zum Vertrieb von Dekorationswaren in Königsberg, Breslau und Ostdeutschland gehören nicht mehr zur Firma.


1937
Das Werk Lüdenscheid erhält Isolierstoffpressen und neue Fertigungsmaschinen. Die Fabrikhallen bieten nicht genügend Platz. Man errichtet einen stattlichen Neubau. Die Belegschaft in Lüdenscheid zählt 250 Mitarbeiter.


1930
Die Einzelgesellschaften werden am 1. Januar zur Vossloh-Werke GmbH zusammengeführt. Die Handelsgesellschaften behalten als Tochtergesellschaften ihre Eigenständigkeit.
In Lüdenscheid wird erstmals der Kunststoff "Bakelite" neben Porzellan und Metall zur Herstellung von Lampenfassungen verwendet.


1929
Am 31. Januar stirbt Eduard Vossloh jr. in Folge einer schweren Krankheit.


1927
Der Ingenieur Karl Vossloh entwickelt den "hochspannenden Federring".
Wilhelm Bomnüter tritt in die Firma ein.


1924
Die Firma erwirbt vollständig einen holzverarbeitenden Betrieb in Dillenburg, an dem man zuvor schon beteiligt war. Durch diesen Betrieb wird das Sortiment im Bereich Dekoration erweitert.


1921-1927
Als Vertriebsgesellschaften für Dekorationswaren entstehen Appel & Pfannschmidt in Kassel, die Hansa Metallwarengesellschaft Thiessen & Hager in Hamburg, die Metag in Köln, u. a. auch in Holland und Spanien.


1920
Das Werk in Lüdenscheid wird durch eine neue Fabrikhalle erweitert und die Produktion von Aluminiumbestecken zugunsten der Herstellung von Dekorationswaren eingestellt. Gefertigt werden nun auch Fassungen für Edison-Glühlampen.

Auch in Werdohl wird neu gebaut: Auf dem ehemaligen Schützenplatz entsteht ein neues Gebäude für Fertigwarenlager und Büros.

Am 20. Dezember wird die Eduard Vossloh KG in drei Einzelgesellschaften mit beschränkter Haftung aufgeteilt.


1919
Die Eduard Vossloh KG erwirbt zur Erweiterung der Produktion von Dekorationsmetallwaren am 7. August für 68.000 Mark von der Firma Schiffer & Budde einen Betrieb in der Lüdenscheider Gartenstraße. Das Werk hat 20 Mitarbeiter.


1919
Der Schmiedebetrieb wird aufgegeben. Es entstehen eine Draht- und Rohrzieherei und ein Walzwerk.


1918
Die Firma erwirbt vom Werdohler Schützenverein das Grundstück, das sich direkt an das Firmengrundstück anschließt.


1914
Die Eduard Vossloh KG hat etwa 250 Beschäftigte.


1909
Am 25. Oktober wird die Firma Eduard Vossloh von einer Offenen Handelsgesellschaft in eine Kommanditgesellschaft umgewandelt. Hermine Vossloh wird Kommanditistin.


1899
Am 19. Oktober stirbt der Firmengründer Eduard Vossloh. Er hat verfügt, dass seine fünf Kinder die Firma als Offene Handelsgesellschaft fortführen sollten. Zunächst übernehmen die Söhne Eduard jr. und Wilhelm die Firmenleitung, da Karl, Ernst und Hermine noch minderjährig sind. Das Unternehmen hat zu diesem Zeitpunkt 38 Beschäftigte.


1888
Die Familie Vossloh zieht von der Werdohler Neustadtstraße auf das 1887 erworbene Grundstück am Steinbrink, wo man sich ein neues Wohnhaus samt angeschlossener Werkstatt gebaut hat.

Am 11. Juli wird die Firma Eduard Vossloh in das Firmenregister beim Amtsgericht Altena eingetragen. Die Schmiede wird erweitert, und neben Federringen werden auch andere Eisenwaren und Gardinenstangen in die Produktion genommen.


1883
Eduard Vossloh macht der Königlich Preußischen Eisenbahn ein Angebot zur Herstellung von Federringen für die Schienenbefestigung und erhält als Kriegsinvalide den Zuschlag.


1872
Eduard Vossloh beginnt in der an das Elternhaus grenzenden Schmiede, sein erlerntes Handwerk auszuüben.


1848
Am 29. November kommt Eduard Vossloh im westfälischen Werdohl zur Welt.