Umwelt- und Klimaschutz

Der Vossloh Konzern arbeitet generell auf einen effizienten Umgang mit Ressourcen und die Minimierung von Umweltbelastungen hin. Die kontinuierliche Optimierung des Material-, Energie- und Personaleinsatzes sowie die stetige Verbesserung der Prozesse sind schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen fester Bestandteil des Tagesgeschäfts. Dies gilt für die Herstellung von Bahninfrastrukturprodukten ebenso wie für die Erbringung von Dienstleistungen für den Fahrweg Schiene. Für Umweltthemen sind an den Standorten der Konzerngesellschaften darüber hinaus Umweltbeauftragte ernannt und entsprechende Berichtssysteme installiert. Zum Stichtag 31. Dezember 2021 waren 83 % (Vorjahr: 72 %) der Mitarbeitenden bei einer nach ISO 14001 zertifizierten Einheit beschäftigt.

Im Bereich „Umwelt- und Klimaschutz“ hat Vossloh bei der Wesentlichkeitsanalyse 2021 die im Folgenden näher dargestellten vier Sachverhalte als relevant identifiziert. Zusätzlich wurde eine konzernweite Nachhaltigkeitsinitiative definiert, die das Ziel verfolgt, bis 2030 schrittweise Klimaneutralität (Scope 1 und Scope 2) zu erreichen. Gemessen wird die Zielerreichung anhand der Indikatoren CO2e-(CO2-Äquivalente-) Ausstoß, CO2e-Intensität (CO2e/Umsatz) und Energieintensität (Energieverbrauch/Umsatz). Dafür wurde die detaillierte Ermittlung der Energieverbräuche nach konzernweit einheitlichen Vorgaben eingeleitet und mit der Erarbeitung eines detaillierten Maßnahmenplans begonnen, um den CO2e-Ausstoß Jahr für Jahr zu senken. Der Fokus der Aktivitäten liegt auf einer tatsächlichen Reduktion des direkten und indirekten CO2e-Ausstoßes. Zusätzlich prüft Vossloh gegenwärtig ein Kompensationsprogramm, um unvermeidbar verbleibende Emissionen im Vossloh Konzern auszugleichen.