Fräszug HPM

Exakt. Sauber. Effizient.
Einfache Reprofilierung stark geschädigter Schienen.

Höchste Performance durch fortschrittlichste Technologie sowohl im Güter- als auch im Fernverkehr: High Performance Milling von Vossloh ist die zukunftsweisende Lösung für die Instandsetzung beschädigter Schienen und verlängert deren Lebensdauer deutlich. Die HPM behebt effektiv selbst starke Schienenkopffehler im Quer- und Längsprofil sowie Verriffelungen, Deformationen und Ermüdungsschäden. Die Schiene wird in nur einer Überfahrt exakt reprofiliert und nachbearbeitet. Durch die innovative Stirnfräs-Technologie für das Finishing entstehen weder Staub noch Funken, und kombiniert mit der effiziente Absauganlage arbeitet die HPM praktisch emissionsfrei.

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Top-Features

Highlights

HPM Frästechnik

Beim High Performance Milling kommt der von Vossloh neuentwickelte Fräszug zum Einsatz, dessen zukunftsweisende Technologien für schnelleres, präziseres und umweltfreundlicheres Fräsen sorgen, als herkömmliche Systeme. Die Abfolge der Bearbeitungsschritte in einer Überfahrt ist: Umfangfräsen und Stirnfräsen (Finishing) bei gleichzeitiger Überprüfung der Fehlerfreiheit.

Mit 1.400 mm Durchmesser ist das Fräsrad mehr als doppelt so groß wie ein reguläres. Das sorgt für weniger Restwelligkeit nach der Bearbeitung, höchste Oberflächenqualität, höhere Arbeitsgeschwindigkeit und mehr Materialabtrag. Dieser wird direkt und vollständig in einen Bunker abgesaugt und es verbleibt dank abgekapselter Fräseinheiten keine Verschmutzung. Die Finishing-Einheit ist in Form einer neuartigen Stirnfräse bereits integriert und ersetzt das finale Schleifen, sodass auch hier kein Schleifstaub und keine Funken entstehen.

Für die Qualitäts- und Sicherheitskontrolle kann die Messtechnologie nach Kundenwunsch bereits an Bord integriert werden und übernimmt nach der Bearbeitung die Überprüfung der reprofilierten Schiene.

Effizient und präzise

Der HPM-Zug von Vossloh arbeitet mit bis zu 2 km/h im Dauerbetrieb bei einem Materialabtrag von max. 3 mm auf der Fahrfläche und bis zu 9 mm an der Fahrkante. Mit nur einer Überfahrt lassen sich selbst schwere Schienenfehler beheben, die Schiene wird exakt reprofiliert und nahezu in Neuzustand versetzt. So wird die Liegedauer beträchtlich erhöht und ein Austausch ist nicht nötig. Das On-Board-Werkzeugvermessungssystem garantiert hierbei gleichbleibende Oberflächenqualität Ebenfalls auf Kundenwunsch im Zug integriert ist die Messtechnik zur Längswellen-, Querprofil- sowie auf Wunsch auch zur Wirbelstromprüfung.

Sauberstes Verfahren: Kein Staub, kein Funkenflug

High Performance Milling kommt ohne den Einsatz von Wasser aus und erzeugt weder Funkenflug noch Schleifstaub. Abgetragene Späne werden während des Fräsvorgangs abgesaugt und im mehrere Tonnen fassenden Spänebunker (ausreichend für mehrere Arbeitsschichten) zur Entsorgung gesammelt. Das macht nicht nur die Reinigung von bspw. Tunnelwänden nach der Überfahrt unnötig, sondern auch die HPM von Vossloh zur sichersten und umweltfreundlichsten Schienen-Fräsmaschine der Welt.

Flexibel

Die Anpassbarkeit der Maschine auf alle gängigen internationalen Schienenprofile sowie die individuelle Konfigurierbarkeit machen den High Performance Milling Train so unglaublich flexibel. Er ist auf Nahverkehrs- ebenso wie auf Schwerlast- und Hochgeschwindigkeitsstrecken universell einsetzbar: Sein Lichtraumprofil ist auf das englische W6a-Profil angepasst, sodass der Zug kompakt genug für das britische Schienennetz ist.

Ein weiterer Pluspunkt: das Fräsrad besteht aus einzelnen Kassetten-Elementen, die sich rasch und ggf. separat austauschen lassen, was eine komplette Demontage des Rades beim Werkzeugwechsel überflüssig macht – für geringere Stand- und höhere Einsatzzeiten.

Technische Daten

Max. Materialabtrag pro Überfahrt:
  • auf der Fahrfläche: bis zu 3 mm
  • an der Fahrkante: bis zu 9 mm

Max. Vorschub/Arbeitsgeschwindigkeit:
  • bei 0,5 mm Abtrag: 2.000 m/h
  • bei 1,0 mm Abtrag: 1.200–1.500 m/h

  • Rauheit Ra: < 6µm
  • Bunkerkapazität: 14 m3 (ausreichend für bis zu 2 Schichten)
  • Feuergefahr: keine
  • Tunneltauglichkeit (Staub, Funken): ja
  • Energiekonzept: dieselelektrisch
  • Durchmesser Hauptfräseinheiten: 1.400 mm
  • Anzahl Hauptfräseinheiten: 1
  • Finishing-System: Stirnfräse
  • Werkzeuglebensdauer: durchschnittlich 5.000 m
  • Profilwechsel während der Bearbeitung: möglich
  • Werkzeugwechsel: halbautomatisch vom Maschineninneren
  • Vorbereitung/Ausbau von Gleisschaltmitteln: nicht nötig
  • Möglichkeit integrierte Messsysteme zu installieren: ja
  • Lichtraumprofil: W6a (Englisches Profil)

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